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Pro 16?! Argumente für das Wahlrecht ab dem 16. Lebensjahr

Das Jahr 2014 ist ein Wahljahr: Neben der Europawahl finden zahlreiche Kommunalwahlen statt, so u. a. im bevölkerungsreichsten Land NRW. Aufgrund geringer Wahlbeteiligungen in verschiedenen Bundesländern können Jugendliche Wahlausgänge nachhaltig beeinflussen. Junge Wähler orientieren sich häufig an ihrem Elternhaus für ihre Wahlentscheidung. Häufig spielen auch Freunde und Bekannte eine wichtige Rolle bei der Wahlentscheidung.  
Was spricht für ein Wahlrecht ab dem 16. Lebensjahr für junge Menschen?
Jugendliche sind heute weiter in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiter als früher. Viel eher kommen sie mit Politik in der Schule in Berührung. Nicht nur Klassensprecherinnen- und Klassensprecherwahlen stehen an, sondern auch Schülervertretungen sind an Schulen aktiv. Viele Kommunen haben Jugendparlamente eingeführt, die den kommunalen Parlamenten beratend zur Seite stehen.
Gute Tradition hat die Teilnahme von Auszubildenden bei Betriebs- und Personalratswahlen in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung.
Demokratie braucht engageirte Demokraten, ansonsten kann Demokratie nicht funktionieren. Es ist gut, dass junge Menschen bereits frühzeitig bei Wahlen Verantwortung übernehmen können. Dieses will politische Bildung fördern. Politische Bildung motiviert zur Übernahme von Mandaten und Ehrenämtern.
Bitte schauen Sie in den beiliegenden Flyer, in dem auch Seminartermine in 2014 für Kinder und Jugendliche vermerkt sind.
Karsten Matthis
Geschäftsführer der Stiftung CSP

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