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Judentum in Deutschland: Jüdisches Leben nach der Shoa

11. Juli - 13. Juli 2016, AZK (Seminar 16.6.931.5 SO)

Jüdisches Leben ist in Deutschland wieder aufgeblüht: Rund 100.000 Gläubige zählen sich zu den jüdischen Gemeinden u. a. in Berlin, Frankfurt, Köln, Erfurt oder Dresden. Die Gemeinden und ihre Mitglieder stehen in einem regen Dialog mit Politik und Gesellschaft in Deutschland. Die Gemeinden fördern jüdische Theologie, Bildung, Kultur und Traditionen. Der Zentralrat der Juden vertritt nach Außen die Interessen seiner Mitglieder. Im Laufe seiner Geschichte stand der Zentralrat vor zahlreichen großen Herausforderungen: Die Neuanfänge nach dem Krieg und der Shoa, die Öffnung der Mauer und die Zusammenführung der jüdischen Gemeinde in Ost und West-Deutschland und schließlich die Integration der Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Das Seminar portraitiert jüdisches Gemeindeleben, fragt nach neuen Herausforderungen für das Judentum in Deutschland. So fühlen sich jüdische Gemeinden durch einen neuen aufkeimenden Antisemitismus bedroht, der nicht nur von rechtsextremistischen Gruppierungen propagandiert wird, sondern auch von fundamentalistischen islamistischen Kreisen. Ferner sind die jüdischen Gemeinden gefragt bei einem interreligiösen und interkulturellen Dialog zwischen den Religionen in Deutschland und einem vertieften Verständnis von Juden und Nicht-Juden.
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