Nachricht

Stressreport 2012 – und was Sie als Interessenvertretung im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter der Stiftung Christlich-Soziale Politik e.V. darüber lernen können

Der kürzlich  von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlichte „Stressreport 2012“ thematisiert die psychischen Belastungen in der Arbeitswelt. Die verschiedenen Kreise, die psychische Belastungen ziehen, werden anhand unterschiedlicher Fragen zum Arbeitsplatz wie auch zur Beanspruchung und gesundheitlichen Beschwerden analysiert.
Arbeit ohne psychische Beanspruchung gibt es natürlich nicht; auch kann sich Stress, etwa beim erfolgreichen Bewältigen einer schwierigen Aufgabe, positiv auswirken. Arbeit trägt zu gesellschaftlicher Teilhabe bei, bestärkt das Selbstwertgefühl und kann sich somit auch anspornend auf die Motivation am Arbeitsplatz ausschlagen.
Die sich aus dem Report ergebenden häufigsten Arbeitsanforderungen sind die folgenden: 58% der Befragten klagten über das gleichzeitige Jonglieren mit verschiedenen Aufgaben (Multitasking), starker  Termin- und Leistungsdruck gaben 52% als Stressfaktor an, gefolgt von stets wiederkehrenden Arbeitsvorgängen (50%) wie auch Unterbrechungen/Störungen bei der Arbeit (44%).
Doch zeigt der Report, dass in Betrieben die Zusammenarbeit der Beschäftigten  untereinander gut ist (88%), dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz als Teil einer Gemeinschaft fühlen (80%) und gegenseitige Hilfe und Unterstützung gewährleistet ist (80%). Die Möglichkeit, die Arbeit selbst zu managen, haben 67%. 59% geben an, von ihrem Vorgesetzten häufig unterstützt zu werden. Gerade dies ist ein wichtiger Punkt im Hinblick auf Zufriedenheit und positive Triebfedern am Arbeitsplatz: Je größer die Zustimmung hier, desto geringer die Anzahl gesundheitlicher Leiden. Selbstverständlich ist zu berücksichtigen, dass Führungskräfte wie auch ihre Untergebenen unter Termin- und Leistungsdruck stehen – je größer die Anzahl der Mitarbeiter, desto höher der Druck. So fällt es auch den Führungskräften nicht immer leicht, nachhaltiges Feedback oder die gewünschte Unterstützung zu geben.
Daher müssen die gesundheitliche Prävention wie auch Nutzung positiver Ressourcen am Arbeitsplatz als Ziele realisiert werden, um ein gesundes Leiten nebst der Ausschöpfung des vorhandenen Mitarbeiterpotentials zu ermöglichen. Stressfaktoren führen ja nicht stetig zu negativen Konsequenzen – auf den Ressourcenmix der positiven wie negativen Arbeitsmerkmalen und den physischen nebst psychischen Faktoren kommt es an. Wichtig ist es, einen ganzheitlichen Blick auf die Arbeitsumwelt zu werfen. Ein unverzichtbares Instrument hierzu ist die Gefährdungsbeurteilung.
Wenn Sie sich nun fragen, was  Sie als Interessenvertretung für ein gesundes, ausgeglichenes Arbeitsklima tun können, wie eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung strukturiert ist,  wie Sie Langzeit- und Dauererkrankungen präventiv oder das Betriebliche GesundheitsManagement (BEM) angehen, lade ich Sie gerne zu meinen folgenden Seminare ein:

  • Langzeit- und Dauererkrankungen. Oder wie Sie die gesundheitlichen Beeinträchtigungen Ihrer Belegschaft bandagieren. (15.-17. Mai 2013)
  • Gesundheitsmanagement – auf das Wohl in Ihrer Arbeitswelt (24.-26. Juni 2013)
  • Behörde und Burnout – der Personalrat im Feuer (01.-03. Juli 2013)
  • Wie Sie zum Arbeitsplatzerhalt beitragen – BEM (08.-10. Juli 2013)
  • Work-Life-balance. Oder: Wie Sie den Spagat zwischen Arbeit, Ehrenamt und Privatleben meistern (17.-19.07.2013)
  • Belastungen in der Arbeitswelt – psychische Belastungen am Arbeitsplatz (22.-24. Juli 2013)
  • Belastungen in der Arbeitswelt – die ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung (24.-26. Juli 2013)

Herzlich willkommen in Königswinter.
Den „Stressreport 2012“ finden Sie unter diesem Link: http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd68.html;jsessionid=5AF7D7DBC8CC68993535234DEBB2AE3D.1_cid380
Autorin: Christine Jäger, Bildungsreferentin für Betriebs- und Personalratsseminare der Stiftung CSP

Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK)
Johannes-Albers-Allee 3
53639 Königswinter
Telefon: 0 22 23 / 730
Fax: 0 22 23 / 73-111
E-Mail: info(at)azk.de
E-Mail: reservierung(at)azk.de