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Feierstunde für Norbert Blüm im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter

CSP-Vorsitzender Werner Schreiber dankt Blüm für sein Engagement für das AZK

Eine „Sternstunde“ im AZK: Mehr als 200 geladene Gäste erlebten am Samstag (5.9.) im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter eine bewegende Feierstunde zum 80. Geburtstag von Norbert Blüm. Eingeladen hatten der CDA-Bundesverband und die nordrhein-westfälische CDU. Gekommen sind Weggefährten wie Rita Süssmuth, Heiner Geißler, Herbert Reul und Bernhard Worms, Abgeordnete aus Europaparlament und Bundestag (unter ihnen Vizepräsident Peter Hintze) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften wie der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann und IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban. Aus der CDA-Spitze gratulierten unter anderem der Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann, sein erster Stellvertreter Christian Bäumler, die stellvertretende Vorsitzende Regina Görner und Schatzmeister Willi Zylajew.
Nach einem Grußwort des nordrhein-westfälischen CDU-Landesvorsitzenden Armin Laschet ergriff Werner Schreiber das Wort. Der langjährige Weggefährte von Norbert Blüm und heutige Vorsitzende der Stiftung Christlich-Soziale Politik erinnerte sich an gemeinsame Wahlkämpfe und politische Kämpfe in seiner Zeit als Sozialminister in Sachsen-Anhalt. Als AZK-Hausherr würdigte er die wichtige Rolle, die Blüm bei der Gründung des Arbeitnehmer-Zentrums Königswinter vor fast 30 Jahren gespielt hat. „Danke für das, was Du für dieses Haus getan hast“, rief Schreiber Blüm unter großem Applaus zu.
Der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler fesselte sein Auditorium mit seiner geistreichen Laudatio auf Blüm. Geißler lobte den klaren politischen Kompass Blüms. „Der Kapitalismus war nie die Wirtschaftsphilosophie der Union. Man darf ihn nicht mit der Sozialen Marktwirtschaft verwechseln“, so Geißler unter lautem Applaus. Blüm sei immer auch ein Philosoph gewesen. Er habe zum Beispiel die Maxime geprägt „Macht ohne Moral ist tödlich“. Auf dieser Basis habe Blüm Menschenrechtsverletzungen weltweit angeprangert. Geißler würdigte die wegweisenden sozialpolitischen Entscheidungen Blüms wie die Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Nach einer kurzen Danksagung („Im Danken bin ich nicht so gut, im Kritisieren bin ich besser!“) zeigte Blüm, warum Geißler ihn einen „Meister des Wortes und der Sätze“ genannt hatte: Er hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Politik, die Menschlichkeit und Menschenrechte an die erste Stelle setzt. Ausgangs- und Endpunkt seiner Gedanken war der Leitsatz „Der Mensch ist wichtiger als die Sache“ aus der „Offenburger Erklärung“ der CDA („der schönste Satz den ich kenne“). Blüm forderte eine menschliche Flüchtlingspolitik und mehr Anstrengungen im Kampf gegen Ausbeutung, Armut und Krieg.
Nach der Feierstunde luden CDA und CDU zum Empfang im Foyer des AZK. Bei einem Imbiss saßen die Gäste noch bis in den Nachmittag hinein zusammen.
Anselm Kipp
CSP-Referent für Öffentlichkeitsarbeit Das schrieb die Presse

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