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Fachtagung: Zukunft der politischen Bildung – Ohne politische Bildung ist kein Staat zum machen

Tagungsdokumentation vom 17. Juli 2013

Begrüßung der Teilnehmer und Einführung in die Thematik
Der Stiftungsvorsitzende, Minister a. D. Werner Schreiber, stellte einleitend die Entwicklung der politischen Bildung in Deutschland dar, verwies in einem kurzen geschichtlichen Abriss dabei auf die Weimarer Republik und die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft als Epochen, die in ihren Verläufen und Auswirkungen den Grundstein legten für den hohen Stellenwert, der der politischen Bildung in der Bundesrepublik Deutschland bereits unmittelbar nach deren Gründung zuteil wurde. Er bemerkte in diesem Zusammenhang, dass das staatliche Bildungssystem politische Bildung zunächst nicht garantierte, was heute grundlegend anders sei. Die Fragestellungen der Tagung benannte er mit den Fragestellungen nach einer Methodik der politischen Bildung sowie nach der Rolle der sogenannten Neuen Medien im Bereich politischer Bildung durch die Aussetzung der Wehrpflicht. Er verwies auf die Abnahme des Interesses an politischer Bildung und den Wegfall des politischen Unterrichtes und stellte die Frage, ob der zunehmende Individualismus innerhalb der Gesellschaft politischer Bildung noch eine Chance lasse. Er betonte, dass politische Bildung Wertemaßstäbe vermittle, hob in diesem Zusammenhang hervor, dass Medien zwar Informationen vermittelten, aber eine Diskussion um diese Informationen „auf der Strecke“ bliebe. Abschließend bemerkte er, dass politische Bildung zwar nicht die Welt verändern, aber einen Beitrag hierzu leisten könne. Er stellte die Wichtigkeit politischer Bildung hervor, indem er sie als Instrument benannte, jungen Menschen demokratische Werte zu vermitteln.

Der vollständige Bericht inkl. der Anlagen ist angefügt.

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