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„Deutsch – französische Beziehungen von 1914 – 2018“

18 leitende Stabsoffiziere des Kommandos Streitkräftebasis (Bereich Organisation) der Bonner Hardthöhe absolvierten im Zuge der Politischen Bildung ein Seminar des Bildungsforums der Stiftung Christlich-Soziale Politik e. V. vom 28.-30. September 2018

Als gemeinsamer „Abholpunkt“ für die Teilnehmer der Bundeswehr wurde im Mutterhaus des Bildungsforums der Stiftung Christlich-Soziale Politik e. V. mit einem geschichtlichen Überblick gestartet. In seinem einführenden Vortrag erläuterte dabei Karsten Matthis, pädagogischer Leiter des Bildungsforums, die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs, die politischen Rahmenbedingungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und auch die jeweiligen vitalen Interessen der europäischen Groß- und Mittelmächte.
„Wie Schlafwandler“, so der Titel einer vielbeachteten Arbeit des australischen Geschichtsprofessors Christopher Clark, hätten sich diese, die unter- und gegeneinander verschiedene Bündnis- und Beistandsverpflichtungen eingegangen waren, in eine politische Krisensituation hineinmanövriert, aus der sie eine militärische „Lösung“ letztlich fatalerweise als einzigen Ausweg angesehen haben.
„Folgerichtig“ wurde das tödliche Attentat auf den österreichischen Thronfolger von Sarajewo zum Anlass genommen, den ohnehin erwarteten und von den europäischen Großmächten zum Teil herbei „gewünschten“ Krieg zu beginnen. Ein österreichisches Ultimatum an Serbien löste infolge der jeweiligen Bündnis- und Beistandsverpflichtungen eine fatale Kettenreaktion von Mobilmachungen und Kriegserklärungen aus, der die Völker Europas – scheinbar unaufhaltsam – in den Strudel des Krieges zog, der sich später zum Weltkrieg ausweiten und als „Ur-Katastrophe“ des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen sollte.
Die noch vorhandenen geschichtlichen Hintergründe wiederholt und gestärkt durch ein Frühstück, konnte danach die Exkursion mit der Fahrt in Richtung Saarland und in die Landeshauptstadt Saarbrücken beginnen. Dort angekommen, haben sich alle, durch eine im Verlauf historisch angelegte Stadtführung, von der unverwechselbaren Stellung der Landeshauptstadt Saarbrücken bzw. des Saarlandes zum europäischen Nachbarn Frankreich machen können. Die Sonderstellung des Saarlandes als Drehscheibe „kleiner“ und „großer“ Politik kamen dabei besonders zum Tragen.
Den kompletten Text finden Sie unten im Pressetext

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