Nachruf Josef Zolk (13. September 1949 – 02. Januar 2026)
Mit Trauer nehmen wir Abschied von Josef Zolk, der nach schwerer Krankheit am 2. Januar 2026 in Altenkirchen (Westerwald) verstorben ist. Im Juni 1999 wurde er zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld gewählt. In seiner 15-jährigen Amtszeit hat er die Entwicklung der Verbandsgemeinde maßgeblich geprägt und mit großem Verantwortungsbewusstsein gestaltet.
Vor seiner Zeit als Bürgermeister im Westerwald wirkte er als Bildungsreferent im Heinrich Pesch Haus Ludwigshafen und danach als Mitarbeiter von Bundesminister Norbert Blüm und Bernhard Worms im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Politik verstand er stets als Dienst am Menschen, nicht als Selbstzweck.
Ein besonderes Anliegen war ihm das Genossenschaftswesen. Als überzeugter Verehrer Friedrich Wilhelm Raiffeisens setzte er sich für Solidarität, Selbsthilfe und Verantwortung in der Gesellschaft ein. Diese Überzeugung prägte auch sein langjähriges Engagement als Schatzmeister der Stiftung Christlich-Soziale Politik (CSP). Sein Name ist untrennbar mit der Renovierung der Räume und Gästezimmer im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK) verbunden.
Über Jahrzehnte war Josef Zolk aktiv in der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), sowohl auf Bundesebene als auch in Rheinland-Pfalz. Er war ein christlich-sozialer Politiker mit Leidenschaft, ein überzeugter Christdemokrat, geistig geprägt von der Katholischen Soziallehre, die für ihn keine Theorie blieb, sondern gelebte Praxis.
Wir sind dankbar für sein Wirken und seine Treue zu den Werten, für die er stand. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahe waren. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Karsten Matthis
Geschäftsführer der Stiftung CSP





