Veranstaltungsdetails

Gesellschaftspolitik

Sport in der DDR - Erfolg um jeden Preis?

Mit ehemaligen Olympioniken! Zeithistorisches Seminar

Seminar-Nr
20.6.123
Do. 08.10.2020–Fr. 09.10.2020
10:00–14:30 Uhr
Kosten
€ 120,00

Als „Leuchtfeuer der Hoffnung" bleibt das Olympische Feuer in Japan, die XXXII. Olympischen Spiele in Tokio wurden allerdings zum ersten Mal in ihrer 124-jährigen Olympia-Geschichte verschoben. Aufgrund der Corona-Pandemie ist geplant, das größte Ereignis im Leben eines Sportlers, auf Sommer 2021 zu verlegen.

Wir möchten dies zum aktuellen Anlass nehmen, in die politische Dimension des Sports einzutauchen.

Er kann die Welt um ein einzelnes Ereignis wie Olympische Spiele versammeln, er kann aber auch für Propaganda missbraucht und instrumentalisiert werden. Dies war in der Ära des Nationalsozialismus in Berlin 1936 der Fall und trifft auch auf die Sportler der DDR zu. Spitzenleistungen im Sport sollen die Überlegenheit von Gesellschaftssystemen bzw. Ideologien untermauern. So wurde der Sport in der DDR staatlich gelenkt und gefördert.

Dies hatte z.B. der Gründer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im Jahr 1894 überhaupt nicht im Sinn. Im Gegenteil: Pierre de Coubertin schreibt dem Sport eine Wertevermittlung und eine völkerverbindende Aufgabe zu. Der Sport soll auf „der Achtung universell gültiger fundamentaler moralischer Prinzipien aufbauen“ (Olympische Charta).

Ort
Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter
Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter
Seminarleiterin
Julia Beier
  • Telefon: 0 22 23 / 73 - 161
  • Sekretariat: Nadine Roetzel, Tel. 0 22 23 / 73 - 126
Seminarprogramm zum Download
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