Veranstaltungsdetails

Jugendbildung (Jugendliche und junge Erwachsene)

Der Kalte Krieg und der Sport in Deutschland und Europa

Seminar in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln

Seminar-Nr
19.6.206
Fr. 08.11.2019–Sa. 09.11.2019
17:00–19:30 Uhr
Kosten
€ 20,00

Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an junge interessierte Menschen.

Der „Kalte Krieg“, die Konfrontation zwischen West und Ost, bestimmte die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die USA und die damalige Sowjetunion waren kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in eine Systemkonfrontation geraten. Beide Blöcke wollten ihre ideologische Überlegenheit beweisen und lieferten sich einen Rüstungswettlauf, der erst mit der Einigung um die Mittelstreckenraketen in den Jahren 1982/ 83 langsam auslief. Im Kalten Krieg geriet auch der Sport in das Fahrwasser dieser Auseinandersetzungen. So mussten die Olympischen Spiele als Wettkämpfe der Systeme herhalten und wurden zu einer ideologischen Auseinandersetzung missbraucht.

Die Bundesrepublik Deutschland und die DDR befanden sich bis zu den Jahren 1989/ 90 an der Nahtstelle von West und Ost. Der Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist ein Zeugnis des Kalten Krieges in Westdeutschland. Im Falle eines Atomkrieges sollte in dem 17,3 km langen Bunker die Bundesregierung, Bundesrat, Bundestag und Verwaltung untergebracht werden. Wir laden herzlich zu einer 1,5 stündigen Führung durch diese „unterirdische Welt des Kalten Krieges“ ein.

Ort
Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Sportgeschichte, Am Sportpark 6, 50933 Köln

https://www.dshs-koeln.de/

Seminarleitung
Elisa Gehrke

Telefon: 0 22 23 / 73 - 122

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