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"Politik am Mittag" am 16.10.2020 mit Marie-Luise Dött MdB.

Am 16.10.20 konnte die Stiftung CSP zum Thema „Umweltpolitische Konzeptionen für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ als prominente Rednerin Frau Marie-Luise Dött MdB begrüßen. Frau Dött ist seit 1998 Mitglied des Bundestags und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Frau Dött ging zu Beginn ihres Vortrags auf die aktuelle Corona-Situation ein und verdeutlichte die immensen finanziellen Leistungen des Bundes. Die Hilfe zur Selbsthilfe muss auch hierbei im Vordergrund stehen. Die Regierung unternimmt enorme Anstrengungen, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Sie hilft, wo Unternehmen unverschuldet in Not geraten, kann jedoch nicht alles auffangen. Sie stellte die These in den Raum, dass sich an dem Umgang mit dieser Krise die Charakterfestigkeit der Gesellschaft ablesen lässt. Ziel der Bundesregierung ist, dass Deutschland wettbewerbsfähig aus der Krise hervorgeht.

Frau Dött nahm anschließend zur Einleitung in die umweltpolitische Thematik Bezug auf die Prinzipien der christlichen Soziallehre sowie auf die Bewahrung der Schöpfung. Umweltpolitik steht immer an der Schnittstelle von Ökologie und Ökonomie und muss zudem sozialverträglich sein. Umweltpolitik ist Kreislaufwirtschaft und verlangt den Unternehmen, dem Einzelnen und der Gesellschaft sehr viel ab. Umweltpolitik muss vorausschauend gestaltet werden, in dem sie ansetzt an konkreten Maßnahmen, wie z.B. dem Konzept der CO2-Besteuerung, wirtschaftlichen Anreizen zur Umsetzung und an den Normen und Werten der Menschen, ihrer Einstellung zur Umwelt. Nachhaltige Konzepte müssen auch gut vermarktet werden und dürfen nicht nur Verzicht bedeuten. Die Einbettung in europäische und weltweite Konzepte ist wichtig für den Erfolg.

Der Mittelstand in Deutschland ist der Motor für die Umsetzung von umweltpolitischen Maßnahmen. Hier muss mit Augenmerk vorgegangen werden, die Belastung der mittelständischen Firmen darf nicht zu groß werden. Der Umbau der Gesellschaft dauert seine Zeit, auch wenn die junge Generation ungeduldig ist.

Das Interesse der Teilnehmer an der Thematik war groß und so entspannte sich eine rege Diskussion, in die auch die stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, Frau Elisabeth Winkelmeier-Becker (MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium) rege eingriff.

Dr. Ulrike Buschmeier
Geschäftsführerin der Stiftung CSP

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